Gedicht


Mohn

Mein Herz
Es schlug so lange nur für Dich.
Doch nun muss ich andere Wege gehen.
Ich bleib nicht weiter mit dir stehen.
Werde immer lieben Dich,
doch bitte halte mich nicht.
Ich werde dich nicht glücklich machen,
Du kennst nur einen Teil von mir,
der andere blieb verschlossen Dir.
Du wolltest ihn nie richtig sehen,
drum muss ich gehen.
Deine Chance, die hattest Du.
Lass mir nun meine Ruh`.
Du siehst nur, was du sehen magst.
Doch ich bin viel mehr.
Ich werde es dir beweisen.
Es ist zu spät, um nicht zu gehn.
Halt nicht fest, an dem was war.
Das Neue das wird wunderbar.
Vielleicht komm ich irgendwann zurück.
Doch lass mir jetzt mein Stück vom Glück.
Finde deins in dir allein, dann können wir,
irgendwann, vielleicht,
wieder gemeinsam sein.
Doch versprechen werd` ich nichts,
halt mich nicht fest, es bringt dir nichts.
© Zehra Anders

 

 

 

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Abschied für immer


so müde warst du die letzten Tage
deine Kraft nicht mehr da.
ich spürte, Du wirst bald für immer gehen.
Doch als Du heut gegangen bist,
da weinte ich um dich, so als hätte ich es nicht doch schon gewusst.
Abschied nehmen kann man nie vorher, auch wenn man es möchte.
(In Gedenken an einen Menschen, der jetzt im Paradies ist)
Zehra Anders

 

auch wenn ein Mensch schon sein Leben gelebt hat, sich sogar selber wünscht, Gott möge ihn zu sich holen, so ist es doch für die Hinterbliebenen immer wieder ein Schock und wir beweinen diesen geliebten Menschen.

Ich habe gelernt loszulassen. Oh ja, es hat Jahre gedauert dies zu lernen.Viele Menschen habe ich schon beweint und sie verloren.

Doch nun will ich voller Dankbarkeit an diesen Menschen, den ich sehr liebte denken, und ihm seinen Frieden lassen.

Ruhe in Frieden für immer, du von mir geliebte und so sehr geachtete Seele. Danke das Du da warst. Seni seviyorum   kaynana

 

Bruderherz


Noch müde von Schlaf reib ich meine Augen
hab ich geträumt oder ist es wahr?
Du bist nicht mehr da.
Jetzt kommt er zurück, der sinnlose Schmerz,
hast viel mitgenommen, von meinem Herz.
Gegangen bist Du, ohne ein Wort
wie soll ich es begreifen, du bist für immer fort.
Kein Brief, keine Zeile, ich ahnte es nicht.
Du gingst aus dem Leben, hattest keine Kraft mehr zu bleben.
Lässt uns zurück, mit unserem sinnlosen Treiben.
Es wird wohl niemand so richtig verstehn,
doch ich hab jetzt begriffen und lasse dich gehn.
Halt ich Dich noch länger fest,
kannst Du nicht in Frieden ruhn, so muss ich es tun.
Doch was Du mitgenommen hast, von mir,
das fehlt nun für immer bei mir.
Zehra Anders © 2009

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